Pro und Kontra: Garage
Das Auto stellt ein wichtiges Fortbewegungsmittel dar, auf das nur wenige Haushalte verzichten können. Wenn ein Bauherr weder ein Auto besitzt noch die Anschaffung eines Fahrzeugs plant, stellt sich die Frage nach der Errichtung einer Garage in der Regel nicht. Alle anderen müssen sich jedoch sehr wohl fragen, ob eine Garage gebaut werden soll oder nicht. Pauschal tendieren sicherlich die meisten Bauherren zur Garage, allerdings ist zu beachten, dass deren Errichtung mit entsprechend hohen Kosten verbunden ist. Folglich gilt es genau abzuwägen, ob eine Garage erforderlich ist oder nicht. Im Folgenden werden die einzelnen Vor- und Nachteile aufgezeigt.
Die eigene Garage bringt den großen Vorteil mit sich, dass man über einen sicheren Stellplatz für sein Auto verfügt. Dieser bietet gleich in mehrfacher Hinsicht Schutz. Zunächst einmal wird das Fahrzeug vor Wettereinwirkungen wie Hagel und Schnee geschützt, was sich vor allem auf dessen Zustand positiv auswirkt und den Wert des Fahrzeuges erhält. Ein weiterer Vorteil besteht darin, dass Dieben das Handwerk erschwert wird – unabhängig davon, ob diese lediglich Wertsachen entnehmen oder gleich das gesamte Fahrzeug stehlen möchten. Verfügt man über einen sicheren Stellplatz und deklariert sein Auto als Garagenwagen, kann man auch im Bereich der Kaskoversicherungen Geld sparen. Außerdem ist anzumerken, dass eine Garage zusätzlichen Platz für Werkzeug, Fahrräder etc. bietet.
Was die Nachteile betrifft, so wurden ja bereits die Zusatzkosten angesprochen. Gerade bei knappen Finanzierungen gilt es zu überlegen, ob die Errichtung tatsächlich erforderlich ist. Außerdem verkleinert eine Garage die Gartenfläche, was sich bei den heutigen Bauplatzgrößen spürbar auswirken kann.
Wie einleitend erwähnt wurde, gilt es also genau abzuwägen. Hierbei kann man sich übrigens Zeit lassen: Eine Garage kann man auch zu einem späteren Zeitpunkt noch errichten.
|