Bauen
Das klassische Bauvorhaben wird in Zusammenarbeit mit einem Architekten realisiert. Allerdings können sich längst nicht alle Bauherren für diese Form des Bauvorhabens begeistern, weil die Komplexität des Vorhabens durch die Einbindung mehrerer Bauunternehmen und Handwerksbetriebe spürbar erhöht wird. Um besser den Überblick wahren zu können und eine Lösung zu erhalten, die aus einer Hand stammt, entscheiden sich zunehmend mehr Bauherren über den Bau mittels Bauträger
Der Unterschied zwischen einem Bauvorhaben, das in Zusammenarbeit mit einem Architekten realisiert wird und dem Vorhaben, das ein Bauträger übernimmt, besteht darin, dass der Bauträger sowohl die Aufgaben des Architekten wie auch diejenigen der am Bau beteiligten Unternehmen übernimmt. Somit übernimmt der Bauträger die gesamte Betreuung des Bauvorhabens, von der Planungsphase bis zur Fertigstellung.
Der Vorteil dieser Vorgehensweise besteht darin, dass dem Vorhaben die Komplexität genommen wird. Dies wirkt sich vor allem auf die finanzielle Planung des Vorhabens positiv aus: Oftmals bieten Bauträger sogar eine Kostengarantie an, so dass die Baukosten garantiert nicht aus dem Ruder laufen können.
In der Regel konzentrieren sich die Bauträger auf die Fertigstellung von Eigentumswohnungen. Seit einigen Jahren ist jedoch festzustellen, dass zunehmend mehr Einfamilien- und Zweifamilienhäuser von Bauträgern erstellt werden. Somit wird die gesamte Bandbreite am Immobilien abgedeckt, die für Privatpersonen interessant ist.
Hinsichtlich der Abwicklung ist zu erwähnen, dass zwei unterschiedliche Ansätze existieren. Je nach Bauträger tritt der Bauherr tatsächlich als Bauherr auf, weil er das Grundstück im Vorfeld erwerben muss und anschließend den Bauauftrag erteilt. Einige Bauträger bauen aber auch im Kundenauftrag und veräußern abschließend die bereits fertig gestellt Immobilie.
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