Immobilie als Kapitalanlage
Das Schlagwort Wohn-Riester beherrscht bereits seit einiger Zeit die Medien und Köpfe der Menschen in Deutschland. Viele überlegen angesichts immer niedrigerer Renten, heute in ein Eigenheim zu investieren, um morgen schulden- und sorgenfrei darin wohnen zu können. Aber nicht nur in dieser Form eignen sich Immobilien als Vorsorgeinstrument: Auch die Kapitalanlage Immobilie verspricht hohe Renditen, sei es in Form von Immobilienfonds oder in Form einer eigenen Immobilie, die vermietet wird und so für ein dauerhaftes zusätzliches Einkommen sorgt.
Selbst nach der Immobilienkrise, die die Immobilienmärkte in den USA und Spanien heftig erschütterte, gelten Immobilien als sichere Kapitalanlage. Im Idealfall lässt sich gleich eine doppelte Rendite erzielen: Einerseits steigt der Wert der Immobilie stetig, vor allem im städtischen Raum, andererseits wirft sie – sofern sie vermietet ist – regelmäßig Einkünfte in Form von Mieten an, die ebenfalls stetig steigen. Aber Achtung, das ist nur der Idealfall, der dann eintrifft, wenn die Anlage sorgfältig und vorausschauend geplant und getätigt wurde. Vor allem die Lage einer Immobilie ist ausschlaggebend für ihren Wert: Ein Mehrfamilienhaus in gesuchter Innenstadtlage erzielt natürlich mehr Rendite als beispielsweise ein Einfamilienhaus auf dem Land oder ein Mehrfamilienhaus in einer Gegend, in der der soziale Wohnungsbau dominiert.
Eine gute Kapitalanlage ist nicht nur in der Lage, ihren Wert zu halten, sondern auch, ihren Wert zu steigern. Im Falle von Immobilien bedeutet das, dass sie beispielsweise für einen großen Kreis potenzieller Mieter interessant sein muss. Ihr Standort und dessen Umgebung müssen auch morgen noch attraktiv sein, ihre Ausstattung ansprechend, aber bezahlbar. Neben einem günstigen Schnitt achten Mieter auch auf einen guten Allgemeinzustand und günstige Nebenkosten. Je mehr dieser Punkte auf eine Immobilie zutreffen, desto attraktiver ist sie als Kapitalanlage.
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