Rendite
Immobilien gelten nicht umsonst als lukrative Anlagemöglichkeit: Schon allein durch die Inflation steigern sie ihren Wert stetig und sind sie vermietet, kann sich der Eigentümer der Immobilie über eine noch weitaus höhere Rendite freuen.
Unter einer Rendite versteht man im Allgemeinen den prozentualen Betrag eines Investments auf ein Jahr betrachtet. Man berechnet sie, indem man die Jahresnettomiete für ein Objekt zuerst mit 100 multipliziert und dann durch den Kaufpreis dividiert. Besonders lukrative Objekte werfen eine Rendite in zweistelliger Höhe ab und übertreffen damit die Rendite von alternativen Anlageformen wie etwa Tages- oder Festgeld bei Weitem.
Um eine optimale Rendite zu erzielen, gehen dem Investment eine sorgfältige Analyse und Planung voraus. Dabei finden vor allem Faktoren Beachtung, die in besonderer Weise dazu beitragen, die Rendite zu steigern. Immobilienfachleute und Investmentberater sind sich dabei einig: Ausschlaggebend für eine Top-Rendite ist die Lage einer Immobilie. Sie bestimmt in besonderer Weise über die Höhe der Mieteinnahmen, den Umfang des Interesses der Mieter, das Mietsteigerungspotenzial und das Wertsteigerungspotenzial eines Objektes.
Bei der Auswahl der Lage für eine Immobilie heißt es bedacht vorzugehen: Aktuell angesagte Stadtviertel sind in einigen Jahren möglicherweise nicht mehr ganz so beliebt wie heute, wo man Spitzenpreise für ein Grundstück oder eine Bestandsimmobilie zahlt. Stattdessen sollte man überlegen, welche Gebiete zukünftig interessant erscheinen, wo Wachstumspotenzial besteht. Neben dem richtigen Quartier ist natürlich auch die weitere Umgebung eines potenziellen Bauplatzes von großem Interesse: Hier gilt es auf infrastrukturelle Gegebenheiten wie jetzige und zukünftige Verkehrsanbindungen, Schulen, Firmenansiedlungen, Einkaufsmöglichkeiten, Freizeit- und Erholungsmöglichkeiten usw. zu achten.
|