Maximale Objektkosten

Die meisten Häuslebauer in spe können es gar nicht abwarten: Kaum dass sie ihr Traumhaus oder ihr Traumgrundstück entdeckt haben, möchten sie es natürlich so schnell wie möglich erwerben. Allerdings befinden sich die Wenigsten von ihnen in der Lage, den Verkaufspreis aus eigener Kraft aufzubringen. Ohne eine Immobilienfinanzierung platzt also der Traum vom Eigenheim. Um jedoch kalkulieren zu können, welches Objekt man sich überhaupt leisten kann heißt es, die maximalen Objektkosten zu ermitteln.

Die maximalen Objektkosten geben an, wie teuer ein Objekt maximal sein darf, damit es vom Bauherrn bzw. Käufer noch finanzierbar ist. Um diese Kosten festlegen zu können, muss zunächst zwischen einem Neubau und dem Erwerb einer Bestandsimmobilie unterschieden werden, da sich die Kosten beispielsweise je nach Lage, Grundstücksgröße und Alter deutlich voneinander unterscheiden können. Eine Mischform stellt ein Altbau dar, der entweder stark renovierungsbedürftig ist oder der nach eigenen Wünschen umgebaut werden soll.

Um die maximalen Objektkosten ermitteln zu können, müssen verallgemeinert gesprochen alle anfallenden Kosten von der maximal finanzierbaren Summe, der maximalen Finanzierbarkeit, abgezogen werden - sie bildet also die Grundlage für die Berechnung der maximalen Objektkosten. Um die maximale Finanzierbarkeit evaluieren zu können, müssen zunächst die monatliche Belastbarkeit, der Eigenkapitalanteil und der maximale Kreditbetrag, den eine Bank zur Verfügung stellen würde, ermittelt werden. Aus dem maximalen Kreditbetrag und dem zur Verfügung stehenden Eigenkapital ergibt sich die maximale Finanzierbarkeit. Allerdings entspricht dieser Betrag nicht dem maximal möglichen Kaufbetrag, da beim Kauf oder Bau einer Immobilie stets Nebenkosten anfallen, die ebenfalls Berücksichtigung finden müssen.