Offene Immobilienfonds mit großen Unterschieden
Offene Immobilienfonds sollen es Kleinanlegern ermöglichen, in den lukrativen Immobilienmarkt zu investieren, auch wenn das Kapital für den Kauf einer eigenen Büro- oder Gewerbeimmobilie nicht vorhanden ist. Die Fondsmanager kaufen vom Vermögen des Fonds attraktiv erscheinende Immobilien, die nicht nur wertbeständig sind, sondern auch hohe Mieteinnahmen sichern.
Die Finanz- und Wirtschaftskrise hat allerdings auch auf dem Immobilienmarkt ihre Spuren hinterlassen. Viele Büro- und Gewerbeimmobilien konnten nicht mehr vermietet werden, weshalb einige Fonds mit hohen Verlusten zu kämpfen hatten. Besonders schwer hat es den Morgan Stanley P2 Value Fonds getroffen. Dieser ist nun seit fast zwei Jahren geschlossen, Verkäufe sind seitens der Anleger seither nicht mehr möglich. Sogar von einer drohenden Abwicklung des Fonds, bei dem Anleger zum Teil hohe Summen verloren hätten, wurde gesprochen. Nach einer erneuten Wertberichtigung von nahezu 18%, die für Anleger Verluste bedeuten, berichten Experten nun davon, dass der Fonds nun wohl bald wieder geöffnet wird. Ein genauer Termin hierfür steht aber noch nicht fest.
Alternativ zu diesem offenen Immobilienfonds haben Anleger auch die Möglichkeit, in einen Dachfonds zu investieren, der wiederum Immobilienfonds für seine Anlage nutzt. Durch die breite Streuung in unterschiedliche Immobilienfonds ist die Schließung des Fonds zwar nicht ausgeschlossen, aber wohl sehr unwahrscheinlich. Zu den Dachfonds für Immobilienfonds gehört der DJE Real Estate P. Dieser Dachfonds investiert nicht nur in offene Immobilienfonds, sondern auch in Immobilienaktien und in Immobilienaktienfonds. Der Fondsmanager muss lediglich eine Mindestinvestitionsquote von 51% beachten.
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